Freitag, 9. Dezember 2011

Goodbye Perth, my new home in Australia!

Am 29.11.2011 verließ ich dann Perth – vielleicht für immer. Und nach etwas mehr als 3 Monaten, fiel es mir letztendlich sehr schwer. Und hier ein paar Gründe dafür:
nicht das beste Bild von Rowie..
Rowie: Sie ist sooooo goldig. Ich traf sie, fand sie eher uncool. „sweetie, darling, honey...“
>Hallo?? Ich kenn dich gerade mal 10 Stunden und 10 Minuten davon haben wir uns unterhalten.<
FALSCH, erstens bin ich ihr Sweetie und zweitens, wir mögen uns wirklich :) So sehr, dass ich sie mit nassem Zelophantuch bewerfe und sie mir Essig in mein Wasser tut. (Hut ab für die Aktion, ich hätte nicht so fies sein können) Aber: – HAHA!! Sie stellt mir in der Küche ein Bein und wird vom Chef ausgemeckert (dazu muss man sagen, sie ist doppelt so alt wie ich und er um die 60. Superwitzig) Auf jeden Fall war sie meine Lieblingskollegin und hat alles mit ihrer wunderbaren, australischen Art schlechthin, sehr gut aufgepuscht. So nach dem Motto: „Alles ist cool und das Leben ist toll“ auf meine Frage, warum Australier eigentlich echt oft lieber früher nach Hause gehen, anstatt Kohle zu scheffeln und so lange zu arbeiten, wie sie ursprüglich eingeplant sind, antwortete sie: „Ich glaube, Australier lieben ihr Leben zu sehr.“
JAHA, denkt mal drüber nach, Freunde ;)
Kollegen: Ja, mein absolutes Dream Team setzte sich leider erst ganz zum Schluss zusammen und wurde von Neuseeland, Australien, China und Irland angehaucht. (Den nervigen englischen Chef, wollte ich nicht erwähnen) Und die Holly (irisch) – Sowas von ein Backpacker, dass sie den angefangen Sekt von Kunden mit nach Hause genommen hat. Aber ernsthaft, wir habens wirklich so nötig. ;)
Café mit Jenny
Café: Team war dann echt super, nur die Kundschaft gleichbleibend sehr uncool. Nämlich Muttis mit nervtötenden kreischenden Kindern, die alles NOCH dreckiger machten als ihre Eltern (und die gaben schon ihr Bestes „Sorry, I'm a Messi“) und alte Leute, die erst merken, dass sie doch DEN Kaffee bestellt haben, nachdem wir doppelten Weg zurückgelegt haben um nochmal nachzuprüfen. Und denen die Musik so lange zu laut ist, bis Totenstille herrscht.

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Debbie: sie war sooo toll. Ohr für alles, stand mit Rat und Tat zur Seite und ganz oft was für den Hunger. Wenn alles drunter und drüber ging „You need a wine now!“, setzten wir uns draußen hin und quatschten.

Ich hätte sie auch Nachts anrufen dürfen, denn sie sagte immer: Sobald du dich unsicher fühlst, ruf mich an, ich hol dich ab. Eine richtige Mutti und es tat sehr gut die Erfahrung zu machen, dass auch total fremde Menschen wirklich ein Auge auf einen haben. Wir hatten heiße Diskussionen über Aborigines, Hitler und Co. Sie wäre ein Grund länger in Perth zu bleiben und weiterhin Sicherheit weit ab von Zuhause zu genießen.
Red Back Spider
Perth: Als ich ankam fehlte mir absolut die erwartete australische Gastfreundschaft. Ich sah das erste mal in Australien, wie sich Leute miteinander anlegen, wie Aborigines total druff durch die Gegend irren und rumbetteln. Liegt daran, dass sie integriert werden SOLLEN, es aber eigentlich gar nicht wollen. Sie bekamen Häuser, wodrin es aber zu warm war und sie die nicht haben wollten. Dann kamen sie in die Zivilisation und dort gab es Alkohol. Damit können deren Körper aber nicht umgehen weil die den ganzen Zucker in ihrem Körper nicht verarbeiten können.
Jedenfalls hab ich in Perth das erste mal viele Aborigines gesehen. Sie sind gefährlich, laut und pöbeln aber in meinen Augen ist es der Fehler des Governments, dass sie immernoch nicht eingegliedert sind.

Nachdem letztendlich sogar ein paar Tränchen kullerten, fuhr ich los, um am 23.12. in Melbourne zu sein. Meine Crew setzte sich zusammen aus Zane und Justin (Australien), Adèlaidé (Frankreich) und mir. Wir fuhren mit Nissan Patrol, BJ 2011 plus Dachzelt und einer Menge Erwartungen von einem Trip des Lebens los. Was da passierte, gibt’s dann im nächsten Blog.
Missy, dicke clevere Kugel von Debbie

Sonntag, 13. November 2011

Down "Anders"

Lieblingsteam im Café
Auch gutes Team ;)
Im Moment bin ich ja fleißigst am arbeiten. Und weil das, jedenfalls für einen Blog, nicht so spannend ist (außer, dass im Café wirklich einer für mich die deutsche Nationalhymne auf einer Mundharmonika gespielt hat UND ich 1050 $ für eine Woche gekriegt habe), erzähl ich mal ein bisschen über Australien-Insiderwissen.

Bananen kosteten pro Kilo 10 €. Bis vor kurzem war ich ein richtiger Ossi und hielt mich von ihnen fern.
Beim Einkaufen wird auf 0 oder 5 ct auf und abgerundet. Warum wird dann aber was mit 99 ct angeboten? Und WARUM gibt es „Save 2 ct“ Angebote? Darüber lachen sogar Australier, weil die 2 Ct werden ja sowieso wieder aufgerundet.
Man fängt an zu arbeiten ohne ein einziges Papierstück zu unterschreiben, abgesehen von dem Steuerformular.
Der Chef haut dir einfach aus Jux seine Knie in die Kniekehle (war natürlich lächerlich, weil ich für den Witz zu groß bin ;) )
Gehalt gibt es wöchentlich. Miete und Co wird auch wöchentlich gezahlt.
Sobald jemandem mindestens eine Person unterstellt ist, ist er ein Manager.
Ich trete jemandem auf den Fuß und er sagt „Sorry“.
Abourigines kriegen dafür mehr Geld, wenn sie einen Hund haben.
Es gibt einen Job, der nur beinhaltet Einkaufskörbe von der Straße, dem Parkplatz und allen möglichen versteckten Plätzen zurück zum Supermarkt zu bringen.
Man kann Strafe zahlen, wenn man im Sommer zu viel Wasser verbraucht.
Es interessiert die Australier wirklich, wenn sie dich fragen, wie es dir geht.
Wenn sie den falschen Kaffee oder das falsche Essen kriegen ist es seeehr selten, dass sie sich aufregen. „That's alright!“
Lichtschutzfaktor geht hier nur bis 30 und ist sündhaft teuer.
Man muss nicht zwingend Lehrstunden bei einem Fahrlehrer machen sondern kann Autofahren von jedem X-Beliebigen lernen und macht dann die Prüfung.
Alkohol gibt es in keinem Supermarkt, sondern nur in Kneipen, Restaurants (manche) und extra Bottleshops.
Kartoffeln werden hier in der Mikrowelle "gekocht". ( Küchentuch dient als Abdeckhaube)
Überhaupt wird sonst mit Gas- und nicht mit Elektroherd gekocht. (ja, bei mir riecht es natürlich immer furchtbar nach Gas, weil das Ding irgendwie immer aus geht)
Perth City
Aber was mich, nach dem Linksverkehr, am meisten verwirrt: die Sonne geht andersherum. Nicht von „links“ nach „rechts“, wie bei uns. Ich weiß, es ist superlogisch wenn man mal 5 Minuten drüber nachdenkt. Aber für mich ist das verrückt. Man muss beim sonnen ein bisschen umdenken..

Und alles außerhalt der Stadt ist Busch. Fragt Debbie mich doch tatsächlich „Wie ist das denn bei euch im Busch - da wo du wohnst?“
Und die Hitze geht jetzt los. Nämlich auch die Jahreszeiten sind umgekehrt und ich stecke mitten im Frühling. Und es ist so wahnsinnig warm, dass man den ganzen Tag Leitungswasser mit Chlorgeschmack trinkt. Anfangs ekelig, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles. 
Ja, nichteinmal eine Kakerlake kann mich mehr schocken. Einmal nicht hingeguckt war sie plötzlich auf meinem Teller und ließ sich den Rest der Sauce schmecken. Suuuuuuuperekelig. Das musste sie dann mit einem qualvollen mindestens 9 stündigem Tod büßen. Aber die gehen ja nichteinmal von einer doppelten Ladung Insektenspray kaputt.
Fremantle (Halbinsel)
Aber die Fliegen (BOAH!!!!) , die sind so nervig, das kann man sich gar nicht vorstellen. Die sind einfach überall. Sehen so aus wie unsere aber versuchen äußerst penetrant ins Ohr, in die Nase und in den Mund zu gehen. Da könnte man wirklich einfach nur ausrasten, auch die Australier. Wie bei Pferden kleben die an einem und gehen erst weg, wenn man sie fast anfässt.

Naja, hier ist eben alles anders. Auch das, was im ersten Moment gleich erscheint...





Wenn neben dem Arbeiten mal Zeit ist, guck ich mir ein bisschen Perth an oder treffe mich mit meinen zwei Lieblingsdeutschen – Sven und Katja. (Anika ist leider schon wieder zurück im schönen Köto)
Wal vor Perth


Z.B. waren wir letztens zum Whale Watching und haben den Walen beim Planschen zugeguckt. Sehr beeindruckend und gleichzeitig wunderbar beruhigend. Die drehen sich einfach auf den Rücken uns lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Oder, wenn das nervige Boot mit den Touris kommt, tauchen sie 15 Minuten unter und schwimmen weg.

Meine Pläne gehen nun langsam ins Weiterreisen und dann habe ich mehr zu erzählen und wieder ganz viele schöne Fotos. Die kommen während des Arbeitens nämlich zu kurz.

                                               Cheers


Dienstag, 20. September 2011

Workaholic wie zu Hause und doch ganz woanders

Inzwischen sind nun ganze 4 Wochen vergangen seit dem letzten Blogeintrag und es hat sich doch tatsächlich einiges getan. Der große Kampf um Jobs, die das Überleben sichern sollten, war also eröffnet. Ganz locker flockig ging ich die Sache an: „Kann ja nicht so schwer sein, die Backpacker sind ja alle an der Ostküste“. Pustekuchen... Der eine vorher halb versprochene Job ging flöten und ich musste wohl oder übel verstehen, dass man sich um einen Arbeitsplatz tatsächlich etwas bemühen muss und Elan zeigen, wenn man nicht putzen oder Farmarbeit machen will. Man bekommt zu hören: „Ich ruf dich an“, „Komm morgen wieder“, „Wir brauchen gerade niemanden, aber wir rufen dich an, wenn“ Ab und zu wurde das tatsächlich gemacht, aber eher selten.
Iiiirgendwann, nach gefühlten Monaten und wirklichen 1,5 Wochen, hatte ich dann was. Zuerst den Nebenjob als „Nightfiller“. Ware in die Regale einsortieren, in einem Supermarkt. (Quasi Packer bei MiniMal ;) ) Das ist 1A zum Vokabeln lernen und sehen, was es alles in Australien gibt. Nämlich DOCH vierlagige Taschentücher von Kleenex.
Mein zweiter Job ist in einem Café. Ziemlich gemütlich direkt an einem Fluss. Angeblich kommen da ab und zu mal Delfine gucken.
Auf jeden Fall hab ich mit 3 Jahren Kellnererfahrung geschwindelt und die ersten Tage waren wahnsinnig anstrengend. Sobald die Sonne scheint ziehen die Menschen ihre Tische so weit weg in den Park, dass das erkennen der Tischnummer nicht leichter wird und man mal eben 50 m zu einem Tisch gehen muss. Und am schönsten ist wenn dann noch kommt „Kann ich noch etwas heißes Wasser haben?“.
Fazit: Kellnern ist gar nicht so easy und mir tun ab und an schon mal Hände und Füße weh weil so eine Kaffeetasse am Ende des Tages wirklich mehr wiegt als morgens. Ohne Witz!
Wohnen tu ich besser als jemals gedacht. Hier ein großes DANKE an Anika für die Beschaffung der Unterkunft. Wiedermal ein bisschen Heimat in Australien, wohnten wir 4 Wochen zusammen.
Und zwei Hunde. Zur Begrüßung wurde in meinem Zimmer gleich mal das Revier markiert. Danke Buffer, ich weiß auch so, dass das nich mir gehört...
Grau + Weiß = Braun?!
Mein Zimmer
Küche
Wohnzimmer
Die Besitzerin von Haus und Hunden ist Debbie. „True Blue Australien“, bedeutet wohl, dass mindestens die 3. Generation schon in Down Under lebt. Wenn mal Zeit ist frag ich sie über Aborigines aus. Oder was sonst so hier auf der anderen Seite der Welt abgeht. Nämlich soll ich nicht über den Regen schimpfen, weil wir den brauchen. Im Sommer kann es mal passieren, dass man Strafe zahlen muss, wenn man zu viel Wasser verbraucht und überall solche Knöpfe gedrückt werden, dass nur halbsoviel Wasser bei der Klospülung usw. verbraucht wird.. Und ich soll nachts nicht mit dem Bus fahren und den Aborigines kein Geld und keine Zigaretten geben. Eigentlich gar nicht mit denen reden. Wie ich das ganze finden soll weiß ich noch nicht und bin noch am erkunden :)
Ja, und Bus fahren... Das ist natürlich total uncool. Richtig wie zu Schulzeiten mit manchmal zum Bus laufen müssen, vorher und nachher nass werden, Bus verpassen wegen Zu-langsam-zur-Bushaltestelle-gehen und sich im Busplan irren. Ich wünsche mir jedenfalls nichts sehnlicher als meinen windschnittigen Daihatsu/Elefantenschuh/Spaceshuttle/Kasten oder wie auch immer er „liebevoll“ belächelt wurde hierher.

Naja, that's life of the backpacker. :) 


Dienstag, 23. August 2011

Erst das Vergnügen und dann die Arbeit!

Von Sydney aus machte ich mich auf den Weg Richtung Norden nach Brisbane über Byron Bay. Nachdem ich mich dann an Hippies und Surfer gewöhnt hatte und mich auf das Flair einließ, fand ich mehr und mehr Gefallen daran. Auf jeden Fall ist die Stadt überaus gemütlich mit ihren ganzen Palmen, kleinen Häuschen, bunten Farben und soooooo schöne Sachen, die's da gibt. Nur leider ist mein Rucksack proppenvoll und ich traute mich nur einen Pulli zu kaufen. Schön flauschiges “Winter“schlussverkauf-Schnäppchen.
Am zweiten und dritten Tag stand Surfschule an.
An dem Strand war ich surfen



und DAS hatte ich dann davon.
Meine Schlussfolgerung: man sollte damit aufwachsen. Zum Stehen zu kommen ist wahnsinnig schwer und viel schwerer ist es nicht abzutreiben.. Das Board riss mich einfach bei jeder Welle (die kam alle gefühlte 5 Sekunden und manchmal kamen auch 2) nahezu den ganzen Weg zurück, den ich gerade hingewatschelt war. Ohne jeglichen Ansatz von Armmuskeln versuchte ich mich dann wieder und wieder auf das Board zu stellen. Wenn es iiiirgendwann klappt ist es wunderbar. Die Mühen lohnen sich! :)
Abends war ich meist essen im Cheeky Monkeys (sehr feuchtfröhlicher Pub mit noch feuchtfröhlicheren Spielchen) und danach hörten wir uns ne Liveband an. Oh, die Musik ist toll und versprüht so eine wohlige Stimmung. Sehr oft klingt es ein wenig nach „Mumford and Sons“.
Die letzten Tage bin ich dann zum östlichsten Punkt und Leuchtturm gegangen, sah dort die ersten Wale und Delfine;
kostete Goon (billiger Backpackerwein aus nem Karton, aber gar nicht übel); lernte „Shithead“ (Kartenspiel aus England) und kaufte mir ein bisschen Hippie-Klimmbimm. Auf gings dann Montagmorgen (15.08.) um 7 Uhr nach Brisbane mit dem Bus. Dort wohnte ich für 2 Nächte in einer waschechten MädchenWG. Oh, sooo viele lange Haare im Bad – ein Paradies für alle Jungs. :P
Ein bisschen City,
ein bisschen Tierpark und ein bisschen Pferderennen. Waren schöne 3 Tage.
Darf ich vorstellen:
links - ein echter Prachtkerl
(man beachte die Mukkis ;) )
Und der Kleine rechts will noch einer werden. Vielleicht ist's auch 'n Mädchen - whatever..


Nach dem Pferderennen machte ich mich dann am Mittwoch (17.08.) per stinkigem Billigflugzeug 6 Stunden auf den Weg nach Perth um dort Arbeit zu suchen. Was dabei rauskam kommt im nächsten Blogeintrag..

Wolkenfreie Grüße

Montag, 8. August 2011

Jetlagbekämpfung und Umstellung

Meine erste Woche in Sydney war sehr gut! Ich wohnte bei einem (ehemaligen?!) Bülower in seinem kleinen Häuschen am Rande von Sydney in Richmond. Also genoss ich aus Sicht eines Backpackers sehr großen Luxus mit eigenem Zimmer, großem Bett, ruhiger Lage und und und. Nur der nächtlichen Kälte konnte ich auch hier nicht entkommen. Isolierung gibts hier nicht und deshalb bestand mein Schlafzeug aus Fleecejacke, fetten Socken und langer Hose. (Ich kann die Nachbarn im anderen Haus reden hören.)
Tagsüber war das Wetter für den australischen Winter top und ich genoss dies anfangs mit Organisatorischem und dann gabs ein bisschen Sightseeing (Opernhaus und Co)


Hehe, dieses Bild musste jetzt auch hier rein. Wenn ich von dem Wetter in Deutschland höre ist dies wohl die bessere Variante :P
Dann wurde in den Blue Mountains noch ein bisschen geklettern. (Mit Erkältung war ich gleich mal die Bummelletzte.)
Erst auf den Blue Mountains und dann nochmal mittendrin. Da wars wundervoll urwaldmäßig.

Am Freitag gabs dann richtig schööön BBQ. Herrlich, mit Kängurufleisch (gar nicht mal übel), Bier, Feuer, Gitarre und waschechten Australiern. Sogar Football lief im Fernseher. Zu der Zeit tummelten sich rund 1% der gesamten Bülower Einwohner in Richmond ;)
Das war der erste Tag, an dem ich nicht pünktlich um 8 abends tot ins Bett fiel um dann morgens um 5 aufzuwachen.

Heute Abend verlass ich nun mein beschauliches kleines Zimmer und mach mich auf die Weiterreise Richtung Norden. Hoffentlich sind dort auch die Nächte etwas wärmer.
Zum Abschluss noch ein paar sonnige Grüße aus Sydney in das verregnete Deutschland.

Ankunft in Australien

Alles begann logger in Jogger am Flughafen in Hamburg. Von dort aus das erste mal gaaanz allein einchecken und ab nach Frankfurt. Auf die Größe dieses Flughafens war ich zum Glück vorgewarnt und hab mich dann irgendwie durchgewuselt. Kurz vorm Flieger hab ich dann doch noch meine deutschen Mitflieger gefunden und konnte erste Kontakte knüpfen. Dann gings ab in die China Airline. Im Internet hatte ich gelesen, dort sei sehr wenig Platz, aber ich muss sagen, ich war recht zufrieden. (kannte aber auch nur die kleinen Eine-Stunde-Flugzeuge)
Fazit nach den ersten 13 h Flug: Essen schmeckt doof und Vorurteil bestätigt - Chinesen haben kein Essbenehmen. Aber man kann sich mit ein paar guten Filmen im Flugzeug davon ablenken.
Dann der 17-stündige Zwischenaufenthalt in Taipei. Dort würde ich auch Mundschutz tragen.. Wahnsinnshitze (kenn ich aus Deutschland mittlerweile ja gar nich mehr) und sehr hohe Luftfeuchtigkeit nahmen uns den Atem. Trotzdem machten wir ne Stadtrundfahrt und sahen uns Tempel an, die auch das einzig schöne an der Stadt waren.

Irgendwann hieß es dann endlich: Auf in die letzten 9 Stunden Flug und dann sind wir auch schon gelandet.
Juhuuuuuu mein Riesenrucksack ist auch angekommen. Vom Flughafen wurde ich dann sofort abgeholt und bemerkte total gejetlagt, dass es ja noch besser lief als geplant :)

Samstag, 6. August 2011

erster test

sooo, ich habe mir überlegt doch einen kleinen blog zu machen auf dem ich mal den einen oder anderen artikel reinschreibe. mal sehen, wie lange sich das hält und wie regelmäßig ich hier etwas hereinschreibe. euch auf jeden fall viel spaß beim lesen und viiiiiieele, viiiieeeele grüße aus down under :)